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Depression im Zusammenhang mit prämenstruellem Syndrom

Prämenstruelles Syndrom (PMS) sind Beschwerden vor der Periode / Mens
Hilfe bei PMS
Antidepressiva helfen bei PMS
Links zu Informationen über PMS, Vorbeugung und Behandlung

Prämenstruelles Syndrom (PMS) sind Beschwerden vor der Periode/Mens

Während einige Frauen keine oder kaum Beschwerden vor Eintritt der Menstruation haben, leiden andere regelmässig unter Schmerzen, Unwohlsein oder depressiven Verstimmungen. Man nennt dies prämenstruelles Syndrom, kurz PMS. Es ist auf Unregelmässigkeiten bei der Hormonausschüttung im Rahmen des Monatszyklus zurückzuführen. Anzeichen von PMS sind
  • Übelkeit, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Brustschmerzen
  • Schwellungen im Gesicht und am Körper, Hautveränderungen,
  • Schlafprobleme, Nervosität, Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit.
Sollten Sie diese Anzeichen regelmässig vor oder während Ihrer Periode an sich bemerken, sagen Sie dies bitte Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin. So kann abgeklärt werden, ob es sich um PMS oder eine andere Erkrankung handelt. (Übrigens: Laut einer Studie in einem britischen Frauengefängnis, wurden 50% aller Straftaten in den Tagen vor der Periode begangen.)

Hilfe bei PMS

Falls Sie Schmerzen vor oder nach der Periode haben, werden Ihnen vielleicht Hormone, krampflösende oder Schmerzmittel verschrieben. Auch eine Umstellung der Ernährung, Zufuhr von Mineralstoffen, homöopathische oder pflanzliche Mittel können hilfreich sein. Bei geschwollenen Beinen können vorübergehend Entwässerungsmittel helfen, eine Wärmeflasche bei leichteren Bauchschmerzen. Was können Sie aber gegen Verstimmungen und Reizbarkeit tun? In erster Linie sollten Sie sich nach Möglichkeit selbst etwas Gutes, Entspannendes tun. Falls dies nicht ausreicht, gibt es auch Medikamente, die helfen können. Bei schwerer Niedergeschlagenheit und Depression kann auch eine Psychotherapie weiterhelfen. Wichtig ist bei allem, dass Sie sich und Ihren Nächsten bewusst machen, dass es sich um Begleiterscheinungen Ihrer Periode handelt. Weder Sie noch Ihre Kinder oder Ihr Partner sind schuld daran, wenn Sie gereizt sind.

Antidepressiva helfen bei PMS

Es gibt verschiedene Studien, die zeigen, dass bestimmte Antidepressiva, sogenannte SSRI (siehe Behandlung) die Symptome von PMS deutlich verringern. Die Frauen, die an dieser Studie teilnahmen, berichteten von wenig bis gar keinen Nebenwirkungen, dafür bemerkten sie eine Verringerung insbesondere der Reizbarkeit. Im Gegensatz zur Behandlung bei Depression wirken diese Medikamente bereits ab dem 1. oder 2. Tag. Die Wirksamkeit war sogar besser, wenn die Tabletten nur an bestimmten Tagen eingenommen wurden. Fragen Sie Ihren Arzt / Ihre Ärztin, welche Medikamente Ihnen helfen könnten, und in welchem Rhythmus Sie sie einnehmen sollen.

Links zu Informationen über PMS, Vorbeugung und Behandlung

www.meine-gesundheit.de/krank/texte/menstrua.htm
Überblick PMS mit näheren Informationen zu Symptomen und deren Behandlung

frauen.qualimedic.de/Forum-13404
Neues Forum zum Gedankenaustausch für PMS-Betroffene

www.baur.ch/neu/events/
Information einer Drogerie über Symptome, mögliche Ursachen und Therapiemöglichkeiten

www.medizinfo.com/annasusanna/pms/start.htm
Sehr umfangreiche Informationen über PMS; deutsche Seite mit Werbung